Dienstag, 17. Oktober 2017
Maserati
"Mein Maserati fährt zweihundertzehn,
schwupps die Polizei hats nicht gesehen"

Das macht mir zwar keinen Spaß, aber für irgendein Klischee muss so ein Wagen ja gut sein und meine Frau wollte den unbedingt.
Ich fahre ja lieber gemütliche hundertfünf mit meinem alten VW-Bus, T-Modell.

Naja, jetzt ist mir schlecht, vom Geschwindigkeitsrausch meiner Frau und ich glaube, ich kriege als Allergiereaktion auf das Auto die Masern.

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Gelöscht
Gerade hatte ich solch einen Brand, als hätte ich tagelang nix getrunken.
Gut, dass der so schnell gelöscht werden konnte.
Schneller als auf manchen Seiten reagiert wird.

Schon toll, so ein Schnelllöschgerät.

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Nachtragend
Heute sah ich in Regensburg ein Gerüst, das war so groß, dass es in die Nacht ragte.
Insofern war es Nachtragend, wie ich noch nie ein Gerüst vorher gesehen habe.
Vielleicht liegt das auch daran, dass ich nicht mehr weit rum komme, sondern mehr Rum trinke.

Aber egal, jetzt weiß ein jeder, es gibt Gerüste und es gibt Korsetts und beides kann was einhüllen.

Das erinnert mich an Christo, aber das ist jetzt wieder eine andere Geschichte.

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Montag, 16. Oktober 2017
Phantomschmerzen
Immer wenn ich meine Zehennägel schneide, leide ich unter Phantomschmerzen.
Also da sind Schmerzen, wo überhaupt keine sein dürften.
Das hat weder was mit dem Phantom der Oper, noch mit Phantomas zu tun, es tut nur weh, mir die Zehennägel zu schneiden.
Vielleicht habe ich auch einfach nur Verlustängste, schließlich waren Nägel mal wichtig, bevor Schrauben erfunden wurden.

Und vielleicht sollte ich auch nicht versuchen, die Nägel mit dem Hammer immer gerade zu klopfen, bevor ich sie mir abschneide.
Meine Nagelschere ist leider beim letzten Umzug ganz stumpf geworden, so viele Bilder wie ich an den Wänden hatte und da dann die ganzen Nägel absäbeln undso, das geht schon an die Substanz.
Obwohl die Schere von Wilkinson war.

Jetzt habe ich nur noch eine Papierschere, aber die schneidet nur flach und gerade und deswegen der Hammer und so.

Hmmmm, da muss ich noch drüber nachdenken.

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Sprachschreibblockade
Für mich ist ja neu, dass man mit vollem Mund nicht schreiben kann.
Gerade bekam ich eine recht unverblümte Einladung zum Oralverkehr.
Allerdings müsste ich da nach Wien auf irgendeine Insel mit Scheunentor und jetzt weiß ich nicht, ob das nur ein Lockangebot ist, um mich irgendwie zu manipulieren, oder so.
Keine Ahnung, kenn mich da nicht wirklich aus, aber das Angebot hängt irgendwie damit zusammen, nicht mehr in einem bestimmten Blog zu schreiben, als wenn blasen und schreiben irgendwie zusammengehören würden.

Zum Schreiben brauch ich aber meine Arme und Hände und nicht meinen Mund.
Ich bin nicht so modern, alles sprachlich aufnehmen und dann ins schriftliche automatisch übersetzen zu lassen.
Mein Genuschel würde kaum einer verstehen, egal ob mit, oder ohne Schwanz im Mund und insofern ist das Angebot absolut total an den Falschen gerichtet.

Jetzt weiß ich nicht, was soll ich tun und wie gehe ich adäquat mit so einem Angebot um, ich will ja keinen, vor den Kopf oder sonstwie stoßen.

Der war ja irgendwie, irgendwo mal bei der Armee im Ausland, meine ich aufgeschnappt zu haben und dort steckt man vielleicht alles mögliche selbst in den Mund, oder fordert andere auf, dies bei einem zu tun.
Keine Ahnung, ich hab weder im Ausland, noch zu Hause gedient, irgendwie war ich denen wohl zu unangepasst, denn ich achte keine Grenzen und das geht ja nun wirklich nicht, einfach irgendwie irgendwo von einem Land ins nächste zu wechseln und wieder zurück undsoweiter.

Also was mach ich jetzt bloß, was mach ich bloß, ich will ja nicht unhöflich erscheinen.
Oder prüde.

Aber Lust auf seine Nudel im Mund hab ich auch keine.
Weder real, noch analog oder wirrtuell.

Echt Scheiße, wenn man selbst immer so höflich sein will und niemanden ablehnen will, aber einfach tun auch nicht funktioniert.

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Bierzelt
Letztens war ich auf der Wiesn, da kam ein geschniegelter Typ und fragte, ob er sich zu uns setzen könnte.
Ich habe früher selbst Anzüge getragen, aber nie auf dem Oktoberfest und somit schüttete ihm meine frisch von der Bedienung gebrachte Maß Augustiner über die Schulter und verteilte den Rest noch auf seine Hose.
"Jetzt hast an Maßanzug" krakeelte ich, bevor mich die Security entfernte und ich ins nächste Zelt wankte.
Den Typ vergaß ich so schnell, wie ich ihn befeuchtete.
Nur ums gute Augustiner tuts mir leid.

So a Saupreiß, so a damischer.
Wer geht schon im Anzug auf die Wiesn.

Später lauerte er mir mit drei anderen Schmalzbrotgesichtern auf, aber das ist wieder eine andere Geschichte.

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Lecker lecken
Seit Jahren im Sommer nutze ich alter Womenizer folgenden Spruch, wenn ein oder zwei Eislutschende Damen an mir vorbeischarwenzelten.
"Darf ich mal lecken?"
Wenn mir tatsächlich mal eine das Eis unter die Nase hielt,
"Ja, NICHT AM EIS!!!!!"
*bedeutungsschwangereStille*

Lustig.
Oder?

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Duftwässerchen
Mein neuester Lieblingsduft für die Haut um die Backen und damit meine ich nicht mein Hinterteil, ist Maggi.
Maggi lässt sich gut verteilen, riecht ansprechend nach Essen, übertüncht zuverlässig Mund- und Schweißgeruch und bräunt noch leicht den Teint.
Ein idealer Wegbegleiter in lichtdunkler geschützter brauner Glasflasche nach jahrhundertealtem Design designet und ganz ohne Alkohol.
Also auch top, für jedwede Trockenphase trockenphasiger Alkoholiker.

Und einer meiner Lieblingssprüche passt dann auch auf mich:
"Mei bist Du blöd, Du stinkst sogar nach Maggi"

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Sonntag, 15. Oktober 2017
Fingerfood
Um die internationale Verständigung voranzutreiben und wo geht das einfacher, als beim Essen, habe ich beschlossen, bei meinem Chinesen nur noch mit Stäbchen zu essen.
Natürlich will ich die Holzwirtschaft nachhaltig entlasten und so nutze ich keine herkömmlichen Essstäbchen, sondern Fischstäbchen.
Damit entsteht kein Abfall und Iglo wird auch noch gesponsert, bevor dieser urdeutsche Lebensmittelkonzern von Heuschrecken mit Haut und Haaren leer gefressen wird.

Die Handhabung der Fischstäbchen gestaltet sich in der Praxis etwas schwierig.
Im gefrorenen Zustand klappt es noch ganz gut, aber je fortgeschrittener der Abend und je weicher die gefrorene Masse wird, desto höheres Geschick erfordert der Umgang damit.
Schlussendlich trage ich Lätzchen und schaufle mir das Essen mit meinen Händen in den Mund.
Echtes Fingerfood, egal wie blöd die Tischnachbarn gucken.
Seitdem bedient mich "mein" Chinese nur noch im Nebenraum, weil ich angeblich seine Gäste verschrecke und vergraule, aber was tut man nicht alles zur Völkerverständigung.
Jede/r muss mal Opfer bringen.

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Rote Linie
Verzweifelt, gestern nicht geschrieben zu haben und somit auch nicht gelesen worden zu sein, ist somit eine schwarze vierzehn unter dreizehn vorherigen roten Tagen und bisher einem nachfolgendem, auch rot gefärbten Tag im Kalender dieser Blogseite.
Aus Verzweiflung esse ich mich, obwohl ich nicht Heinz heiße, und eine Leberkässcheibe mit Ketchup.
Rötlich gefärbt sind meine politischen Ansichten, rot soll die Färbung meiner diesseitigen Kalendertage sein und ab sofort werde ich bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit erröten, auch wenn ich mir dies seit Jahren abgewöhnt hatte.
Hugh, das Bleichgesicht hat gesprochen.

Schwarze sind farbig?
Nö.

Guggst Du hier:

https://www.youtube.com/watch?v=fcZlmdUo-jQ

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